Bus mit Füßen

Seit dem Schuljahr 2013/2014 nimmt die Elternschaft an der organisierten Schulwegbegleitung „Bus mit Füßen“ teil. Dabei handelt es sich um ein Projekt, welches von Green City e.V. im Auftrag der LH München (Kreisverwaltungsreferat) durchgeführt, von den Eltern in Eigenregie organisiert und von der Schule unterstützt wird.

So funktioniert der Bus mit Füßen

  • Die Kinder treffen sich morgens an ihrer „Haltestelle“ und laufen gemeinsam, in Begleitung eines Elternteils zur Schule.
  • Die Eltern wechseln sich dabei regelmäßig ab.
  • Ihr müsst Euer Kind also nicht jeden Tag selbst zur Schule bringen und spart eine Menge Zeit.
  • Die Kinder sind in der Gruppe für andere VerkehrsteilnehmerInnen besser sichtbar und immer in der Obhut eines Erwachsenen.
  • Zusätzlich lernen sie ganz nebenbei das korrekte Verkehrsverhalten, finden neue Freunde und beginnen jeden Tag mit Bewegung an der frischen Luft.

Bus mit Füßen – Täglich frische Luft und Kompetenz im Straßenverkehr

Schuljahr 2020/2021

Für das kommende Schuljahr werden gerade noch Interessenten zur Bildung neuer Gruppen gesucht.

Kontakt

Laufgruppen aus den letzten Jahren

  • Schuljahr 2019/2020: 1 Gruppe (HaidPark)
  • Schuljahr 2018/2019: 2 Gruppen (1 HaidPark, 1 Kieferngarten)
  • Schuljahr 2017/2018: 1 Gruppe (HaidPark)
  • Schuljahr 2016/2017: 2 Gruppen (1 HaidPark, 1 Kieferngarten)
  • Schuljahr 2015/2016: 2 Gruppen (1 HaidPark, 1 Kieferngarten)
  • Schuljahr 2014/2015: 2 Gruppen (1 HaidPark, 1 Kieferngarten)
  • Schuljahr 2013/2014: Start des Bus mit Füßen, eine gemischte Gruppe aus HaidPark und Kieferngarten

Planung

  • Hat jede teilnehmende Familie den Haftungsausschluss unterschrieben?
  • Hat die Gruppe eine vernünftige Größe?
    • Eine Gruppe zwischen 4 und maximal 8 Kindern funktioniert gut
    • Je mehr Kinder, desto schwieriger ist das zusammenhalten
  • Welche Haltestellen machen Sinn?
    • Die Gruppe legt zusammen Haltestellen fest, zu denen die einzelnen Kinder morgens gehen könne und vom Bus eingesammelt werden
    • Das Festlegen klappt gut durch Markierung der Wohnorte der einzelnen Familien auf einer Karte und Entscheidung, wo sich damit Haltepunkte befinden, die von einzelnen Kindern gut zu erreichen sind
    • Strassenquerungen beim Festlegen der Haltestellen beachten
    • Laufzeit ist je nach Wohnort zwischen 25 und 5 min
  • Wie ist die Einteilung der Busfahrer?
    • Bewährt hat sich, dass jede Woche eine andere Familien die Gruppe als Busfahrer übernimmt
    • Tägliche Wechsel können eine Alternative sein, gibt aber keine Erfahrungen
    • Schulwochen mindestens bis zum Halbjahr (Februar) durchplanen
    • Ggfs Ersatzbusfahrer aus anderer Familie festlegen, wenn die Busfahrerfamilie den Ersatz bei beispielsweise Krankheit nicht sicherstellen kann
  • Wie verständigen sich die Eltern?
    • Austausch der Kontaktdaten (Mobil, Festnetz, Mail), damit benachrichtigt werden kann, wenn ein Kind nicht kommt
    • Für die Kontaktdaten und für die Planung kann beispielweise Google Docs verwendet werden, sodass jeder darauf Zugriff hat und keine Listen rumgeschickt werden muessen
    • In den ersten Wochen informiert der Busfahrer kurz die anderen Eltern was gut lief, was schlecht lief
    • Als Busfahrer ist es wichtig, „Probleme“ beim Laufen offen anzusprechen, damit die Eltern die Chance haben ihren Kindern klare Ansagen z.B. hinsichtlich Schubsen oder vorne weg laufen zu machen. 
    • Busfahrer morgens informieren, wenn ein Kind NICHT mitläuft
  • Laeuft die Gruppe bei jedem Wetter?
    • Ja, bei jedem Wetter, ausser es donnert, blitzt oder hagelt aktu. Regen ist kein Hinderungsgrund zu laufen.
    • Informationsfluss festlegen, falls doch nicht gelaufen wird
    • Regenfeste Kleidung ist ein muss, kann aber natürlich von Tag zu Tag entschieden werden
    • Schulranzen auf Regendichtigkeit prüfen und ggfs Regenschutz besorgen
  • Können die Kinder auch Cityroller verwenden?
    • Das für Grundschüler angemessene Tempo im Verkehr ist der Fußmarsch und man sollte im Bus nicht darüber diskutieren anfangen, wie das mit Rollern kombinierbar wäre
  • Wie löst sich eine Gruppe typischer Weise auf?
    • Die Gruppe tauscht sich regelmaessig aus und ist sich nach einer bestimmten Zeit (Halbjahr, nach dem ersten Jahr) einig, dass die Kinder in eigenen kleinen Gruppen selbststaendig laufen koennen. Manche Kinder gehen mit Teilen aus der Gruppe laufen (z.B. Jungs und Mädels), andere mit Nachbarskindern, die ebenfalls zu Fuss zur Schule laufen.
    • Der Busfahrer kann stufenweise die Begleitung verkürzen, z.B. bis zum Seniorentreff, später bis zur UBahn-Haltestelle Westseite
  • Wie funktioniert der Ausstieg aus der Gruppe eines einzelnen Kindes?
    • Kinder werden aelter und selbststaendiger und wollen ggfs irgendwann mit einem Freund laufen
    • Gleichzeitig ist die Gruppe davon abhaengig, dass jeder seinen Teil dazu beitraegt
    • Deshalb klaeren, wieviel Vorlauf beim Ausstieg aus der Gruppe notwendig ist, da die Restgruppe ggfs neu planen muss
    • Zumindest die eingeteilten Dienste müssen fair von allen erledigt werden, bevor man aussteigen kann. Und aus Gründen der Verlässlichkeit wäre es sehr wünschenswert, wenn die Planung bis zum Halbjahr fix ist und man sich (egal ob dann später begleitet oder unbegleitet) darauf festlegt, dass die Gruppe für ein ganzes Schuljahr als solche bestehen bleibt. Ohne Bereitschaft zu einer bestimmten Bindung funktioniert ein solches nachbarschaftliches System nicht und den Erstklässlern gibt dieser verlässliche Rahmen Sicherheit. Stichwort: nicht immer alles dauernd neu diskutieren.

 

 

Quelle: Green City e.V.